Dateninstitut dai unterstützt Statistisches Bundesamt im Forschungsprojekt NeDaMo

Neue Daten für Mobilitätsanalysen (NeDaMo) ist ein Forschungsprojekt des Statistischen Bundesamtes (Destatis) und weiterer Projektpartner im Rahmen der mFUND-Initiative des Bundesministeriums für Verkehr. Ein Meilenstein des Vorhabens ist die optimierte Stichprobenziehung und Befragung von Adressen über Gebäude durch das data analytics institute (dai).

Bonn, 13. August 2026. Das data analytics institute (dai) wurde im Rahmen des Forschungsprojekts NeDaMo – Neue Daten für Mobilitätsanalysen mit der Generierung, Aufbereitung und Bereitstellung einer wissenschaftlichen Adressstichprobe beauftragt. Das Dateninstitut unterstützt damit das Statistische Bundesamt (Destatis) bei der Durchführung des Projekts. Basis bilden alle Wohngebäude mit adressierbaren Haushalten und Personen sowie weiteren Merkmalen wie Altersklassen und Haushaltsgrößen. Über die Befragungsgruppe werden Mobilfunkmarktanteile ermittelt und in die Fläche gebracht.


 

Ziel von NeDaMo


Mobilitätsanalysen benötigen hochauflösende Daten für faktenbasierte Entscheidungen. Diese sind mit traditionellen Erhebungen oft nur beschränkt zu erhalten. Mobilfunkdaten hingegen erlauben wesentlich erweiterte Erkenntnisse in aktueller, kleinräumiger und dynamischer Form. Erste Forschungen zu Mobilfunkdaten haben jedoch gezeigt, dass sich die Kundenstruktur der Mobilfunknetzbetreiber systematisch unterscheidet. Die Marktanteile je nach Region und soziodemografischer Gruppe variieren. Dies ist eine große Herausforderung: Bevor diese Daten für Mobilitätsanalysen genutzt werden können, besteht daher umfangreicher Forschungsbedarf.


NeDaMo ermittelt die Marktanteile der Haushalte und kombiniert diese mit Mobilitätsdaten

dai unterstützt mit Daten über Gebäude, deren Bewohner und Haushaltsstrukturen


Im Rahmen des Projekts bringt das Dateninstitut dai seine wissenschaftliche und methodische Expertise in den Bereichen Datenmanagement, Stichprobenmethodik, Geodatenanalyse und statistische Datenaufbereitung ein. Zu den Aufgaben gehören insbesondere der Aufbau einer qualitätsgesicherten Adressbasis, deren geostatistische Aufbereitung sowie die Umsetzung des gemeinsam mit dem Statistischen Bundesamt und der Universität Trier entwickelten Stichprobenkonzepts für die geplante Haushaltsbefragung. Erstmals kommen dabei das Nationale Gebäuderegister der dai sowie Adressdaten und Haushaltsinformationen – unter anderem zu Haushaltsgröße und Altersstruktur – gemeinsam für die Stichprobenziehung zum Einsatz. Das Verfahren wird im Rahmen des Forschungsprojekts als wissenschaftliche Alternative zur klassischen Stichprobenziehung auf Basis von Einwohnermelderegistern erprobt und evaluiert.

„Wir freuen uns sehr über das Vertrauen des Statistischen Bundesamtes und darauf, unsere wissenschaftliche und methodische Expertise in dieses zukunftsweisende Forschungsprojekt einzubringen“, sagt Michael Herter, Vorstand des data analytics institute. „Hochwertige Daten entstehen nicht allein durch neue Datenquellen, sondern durch belastbare Datenbasen, eine hohe Datenqualität und statistisch fundierte Methoden. Mit unserer Expertise möchten wir dazu beitragen, dass innovative Mobilitätsanalysen auf einer verlässlichen wissenschaftlichen Grundlage entstehen.“


Das Ziehungskonzept beruht auf einer einzigartigen Kombination aus Gebäudedaten mit Informationen über deren Bewohner und Haushaltsstrukturen.


Das data analytics institute (dai) unterstützt in der Beratung und im Aufbau datenbasierter Geschäftsmodelle für Public & Value Data, fragen Sie uns!


Keine News verpassen?

Hier gehts zur Anmeldung vom Newsletter 

dai
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.