Wie verlaufen Straßenachsen, wie lang sind sie und welche Gebäude werden über sie erschlossen? Diese Fragen sind zentral für die Planung und den Ausbau von Infrastruktur und Netzen. Das Bonner Dateninstitut (dai) reichert deshalb amtliche Straßenachsen mit den zugehörigen Gebäuden und ihren Adressen an. Damit lassen sich Erschließungsstrecken in Metern und die daran liegenden Anschlusspotenziale hausnummerngenau bewerten. Ein echter Mehrwert für Netzbetreiber, Energieversorger und Planungsbüros. Natürlich als Public Data.
Bonn, 28. September 2026. Ob Wärmenetze, Stromversorgung oder Glasfaserausbau: Für Infrastrukturentscheidungen ist entscheidend, entlang welcher Straßenabschnitte Gebäude erschlossen werden können und welche Strecken dabei zu berücksichtigen sind. Das data analytics institute (dai) verbindet dafür die Straßenachsen des ATKIS-Basis-DLM mit seinem Adress- und Gebäuderegister. Daraus entstehen Straßenabschnitte mit zugeordneten Hausnummernbereichen und einer messbaren Länge in Metern. Die Verbindung schafft eine gemeinsame räumliche Grundlage für GIS-Analysen, Bedarfsbewertungen und Ausbauentscheidungen: Wie verläuft ein Straßenabschnitt, wie lang ist er und welche Gebäude, potenziellen Anschlüsse und Bedarfe sind ihm zugeordnet?
Straßenachsen mit Adressbezug – darum geht’s
Die als Open Data verfügbaren Straßenachsen des ATKIS-Basis-DLM (Download Demodaten) bilden den physischen Straßenverlauf ab. Was ihnen fehlt, ist der direkte Bezug zu Adressen und Hausnummernbereichen: Aus der Straßenachse allein geht nicht hervor, welche Gebäude und Hausnummern zu einem Abschnitt gehören.
Umgekehrt sind Hausnummernbereiche gängiger Adressanbieter häufig nach postalischen oder logistischen Kriterien gegliedert – etwa für die Zustellung durch die Post. Diese Einteilungen folgen anderen Anforderungen als dem physischen Straßennetz mit seinen Kreuzungen und Einmündungen. Für Infrastruktur- und Ausbauplanungen lassen sie sich deshalb nicht ohne Weiteres als Straßenabschnitte verwenden.
Das Bonner Dateninstitut verbindet nun beide Welten: die amtlichen Straßenachsen mit den zugehörigen Adressen und Gebäuden. Die Gliederung orientiert sich am physischen Straßenverlauf zwischen Kreuzungen und Einmündungen. So entstehen Hausnummernbereiche, die sich auf konkrete Straßenabschnitte beziehen – mit einer messbaren Länge in Metern. Damit wird unmittelbar auswertbar, wie viele Gebäude, potenzielle Anschlüsse oder Wohneinheiten entlang welcher Straßenlänge liegen. Eine entscheidende Grundlage, um Ausbaupotenziale zu bewerten und Infrastruktur gezielter zu planen.
Die Straßenachsen aus dem Basis DLM sind Open Data. Das Adressverzeichnis dazu lizenzkostenfrei als Public Data. Fragen Sie uns!

Vom Adressbezug zur Planung: Potenziale je Meter Straßenachse
Für Netzbetreiber und Planer ist die Anzahl potenzieller Anschlüsse allein nur ein Teil der Entscheidungsgrundlage. Ebenso relevant ist, über welche Strecke sie verteilt sind. Fünfzig Gebäude entlang von 500 Metern Straße ergeben eine andere Ausgangssituation für den Ausbau als dieselbe Gebäudezahl entlang von fünf Kilometern.
Mit dem angereicherten Straßennetz lassen sich Adressen, Gebäude und – sofern entsprechende Merkmale vorliegen – Wohneinheiten oder Wärmebedarfe auf die Länge eines Straßenabschnitts beziehen. Für die Wärmeplanung wird dadurch beispielsweise der Wärmebedarf je Meter Straßenachse vergleichbar. Beim Glasfaserausbau lassen sich potenzielle Anschlüsse entlang einer Erschließungsstrecke bewerten. Für Stromnetze können räumlich zugeordnete Verbrauchs- und Erzeugungspotenziale in die weitere Planung einfließen.
Das unterstützt die Auswahl von Ausbaugebieten, die Bildung von Bauabschnitten und die Priorisierung von Investitionen. Kommunen, Versorger und Planungsbüros können ihre Analysen auf dieselben Straßenabschnitte beziehen und Ergebnisse nachvollziehbar miteinander vergleichen. Die konkrete Trassenplanung mit Hausanschlüssen und örtlichen Randbedingungen baut darauf auf.
Amtliche Geometrie, zusätzlicher Adressbezug. Natürlich Public Data.
Das data analytics institute macht die Verbindung von Straßenachsen, Hausnummernbereichen und Gebäuden als Public Data nutzbar. Das bedeutet die Daten sind lizenzkostenfrei. Nur eine geringfügige Bereitstellungsgebühr entsteht. Das ermöglicht sehr vielen Anwendern eine einfache, gemeinsame Datengrundlage – für Kommunen, Energieversorger, Netzbetreiber und Planungsbüros. Die Daten sind Teil vom Geo Data Space Germany – Basisdatenraum für Deutschlands Datenökonomie und lassen sich in GIS-Anwendungen wie QGIS oder eigene Analyseprozesse einfach integrieren.
Der Mehrwert liegt in der Verbindung von Straßenverlauf, Länge und zugeordneten Gebäuden: Infrastrukturvorhaben lassen sich entlang konkreter Straßenachsen bewerten und vorbereiten. Denn beim Planen und Ausbauen zählt jeder Meter.
Grundlage für die Straßenachsen mit Hausnummern und ihre Bereiche stellt das Nationale Adress- und Gebäuderegister dar.
Das data analytics institute (dai) unterstützt in der Beratung und im Aufbau datenbasierter Geschäftsmodelle für Public & Value Data, fragen Sie uns!
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