Public Data: Nationales Adressregister Österreich kostenlos

Bonn, 8. Januar 2026. Das data analytics institute (dai) stellt erstmals ein nationales Adressregister Österreich mit rund 2,5 Mio. Adressen und Koordinaten, ready-to-use für den Open Geocoder zur Verfügung. Getreidegasse 9 in Salzburg, um Mozarts Geburtshaus zu finden – kein Problem mehr. Dank Open Source und Public Data kann man im Handumdrehen eigene Applikationen bauen.

Nationales Adressregister Österreich

Das Adressregister umfasst rund 2,5 Mio. Adressen aus allen Gemeinden Österreichs mit allen Gebäuden und Gebäudefunktionskennziffern wie beispielsweise Museum oder Gemeindeamt.

Adressregister kompatibel für den Open Geocoder

Der Open Geocoder (OGC) ist Open Source erhältlich auf GitHub unter GitHub – data-analytics-institute-AG/dai_open_geocoder

Das kostenlose Adressregister stellt das Dateninstitut dai auf Wunsch gegen eine niedrigschwellige Bereitstellungspauschale sofort einsetzbar für den OGC zur Verfügung.

Wichtig zu wissen: Weitere Gebäudedaten für Österreich ebenfalls verfügbar. Und auch ein Adressregister Schweiz.

Kontakt

Ansprechpartner Sascha Jablonski sascha.jablonski@dai.institute

Open Geocoder kommt!

Für alle, die Adressen präzise lokalisieren oder anonymisieren wollen, ist es wie Weihnachten: Deutschlands erster Open Geocoder erscheint noch im Dezember. Er beinhaltet alle rund 23 Mio. amtlichen Adressen mit allen verfügbaren Raumstrukturen als TWIN-Datenmodell. So können beliebige Nachbarschaften durch räumliche Aggregation gebildet werden. Der Open Geocoder ist Teil des Spatial Aggregation Framework for Data Privacy (SAFeDY).

Geschafft: Open Data aller Länder als Basis

Das data analytics institute (dai) arbeitet seit Wochen intensiv an einer Lösung, die Deutschland im Bereich der Nutzung von Geodaten und dem datenschutzkonformen Umgang mit Adressen einen deutlichen Push geben soll:

  • Eine Open Source Software, die auf Open Data zugreift.
  • Eine Lösung, die sich jede Institution kostenlos installieren kann und
  • die lokal und sicher im eigenen Netz Adressen so verarbeitet, dass
  • präzise Koordinaten ermittelt werden können und/oder
  • beliebig räumlich aggregiert werden können
  • zur Anonymisierung oder
  • zur Berechnung gebietsbezogener Kennziffern

Das alles beinhaltet der neue Open Geocoder. Grundlage und Datenbasis dafür bildet erstmals ein homogener, komplett auf Open Data der Länder basierender Datensatz.

Alle Adressen, alle Siedlungsblöcke, Flurstücke und Gemarkungen

Das Dateninstitut dai hat erstmals alle rund 23 Mio. Adressen aus unterschiedlichen Open Data Quellen der 16 Bundesländer zusammengetragen. Dazu gehören auch alle Siedlungsblöcke, die die wesentliche Planungsebene für die kommunale Wärmewende darstellen. Der Datensatz beinhaltet auch alle amtlichen Gemarkungen (Orts- und Stadtteile) und alle verfügbaren Flurstücke. Letztere allerdings ohne Bayern. Hier schert der Freistaat immer noch aus. Der Datensatz folgt dem TWIN-Datenmodell und ist ebenfalls offen.

Damit stellt der Open Geocoder einen wesentlichen Bestandteildes Spatial Aggregation Framework for Data Privacy (SAFeDY) dar. SAFeDY dient der räumlichen Aggregation von Daten unter Wahrung des Datenschutzes. Der Open Geocoder ist ein Werkzeug innerhalb dieses Frameworks, das Adressen, Koordinaten oder räumliche Referenzen datenschutzkonform verarbeiten lässt – in diesem Fall über Generalisierung oder Clustering. Oberstes Ziel ist: Präzise, aber nicht identifizierbare Geodatenverarbeitung – also die Balance zwischen räumlicher Genauigkeit und Privatsphäre.


Jetzt schon Version sichern!

Das Dateninstitut ist weiter im Aufbau und so gibt es viel zu tun. Die erste Version des Open Geocoders wird noch von uns mit begleitet. Danach steht die Lösung zum freien Download zur Verfügung. Ansprechpartner ist Herr Sascha Jablonski sascha.jablonski@dai.institute