Der Wärme-Check zeigt, wie Städte künftig versorgt werden sollen. Doch für Hausbewohner bleibt eine entscheidende Frage: Was bedeutet das für meine Adresse? Kommt Fernwärme oder ist eine dezentrale Lösung, bspw. Wärmepumpe gefragt? Der Wärme-Check des Dateninstituts (dai) verbindet die Wärmeplanung einer Stadt mit dem Datenmodell TWIN und macht die Ergebnisse extrem einfach zugänglich.
Bonn, 10. September 2026. Fernwärme oder dezentrale Lösung? Die kommunale Wärmeplanung schafft die strategische Grundlage für die Wärmewende vor Ort. Für Bürgerinnen und Bürger muss daraus aber eine konkrete Information werden. Das Dateninstitut (dai) harmonisiert deshalb die Wärmeplanung einer Stadt mit dem lizenzkostenfreien Datenmodell TWIN und überführt ihre räumlichen Aussagen auf eine einheitliche Basis aus amtlichen Adressen, Koordinaten, Flurstücken und Siedlungsblöcken in eine einfache Web-Anwendung für jeden.
Wärme-Check für die Stadt – darum geht’s
Ausgangssituation ist die kommunale Wärmeplanung. Städte und Gemeinden untersuchen ihre Wärmeversorgung und entwickeln räumliche Zielbilder für die zukünftige Versorgung. Dabei entstehen wertvolle Geodaten und Karten zu möglichen Wärmeversorgungsgebieten. Für Bürgerinnen und Bürger stellt sich jedoch eine viel konkretere Frage: Was bedeutet diese Planung für mein Haus und meine Adresse? Das dai hat diese Fragestellung zum Ausgangspunkt für ein standardisierbares Datenprodukt und Web-Lösung gemacht. Denn die Wärmeplanung einer Stadt kann sehr einfach mit dem TWIN harmonisiert und damit auf eine einheitliche räumliche Referenz gebracht werden. Das Ergebnis ist ein interaktiver Wärme-Check im Web für Städte, Gemeinden sowie ihre Bürgerinnen und Bürger.

So funktioniert der Wärme-Check im Web
Kommt Fernwärme? Einfach Adresse im Testgebiet Halle (Saale) eingeben und geplanten Versorgungstyp erhalten.
Der Wärme-Check macht die kommunale Wärmeplanung über eine interaktive Webkarte einfach zugänglich. Nutzerinnen und Nutzer geben ihre Adresse ein und gelangen direkt zum jeweiligen Standort. Dort zeigt der Wärme-Check, welche Aussage die kommunale Wärmeplanung für diese Adresse trifft – beispielsweise, ob der Standort in einem Gebiet für Fernwärme liegt oder eine dezentrale Wärmeversorgung vorgesehen ist.
Möglich wird die adressbezogene Abfrage durch die Kombination mit TWIN. Dafür wird die Wärmeplanung der Stadt mit der einheitlichen räumlichen Datenbasis aus amtlichen Adressen, Koordinaten, Flurstücken und Siedlungsblöcken harmonisiert. So wird aus einer komplexen Planungskarte ein einfach nutzbares digitales Informationsangebot: Adresse suchen, Standort anzeigen und Wärmeplanung verstehen.
Beim Wärme-Check liegen im Ergebnis alle Adressen einer Stadtverknüpft mit der aktuellen Wärmeplanung auf einer einheitlichen Kartenbasis vor. Diese Dienstleistung erbringt das dai.
Die Vorteile im Überblick
Der Wärme-Check verschiebt den Schwerpunkt auf den eigentlichen Mehrwert – Transparenz für Bewohner & Bürger.
Die Wärmeplanung wird damit bürgernah. Die Information kommt da an, wo sie hin soll.
Die zugrunde liegenden Daten sind lizenzkostenfrei. Der Wärme-Check finanziert sich stattdessen über eine geringe einmalige Bereitstellungsgebühr – ohne laufende Kosten. Auf Basis von TWIN werden amtliche Adressen, Koordinaten und Siedlungsblöcke mit der kommunalen Wärmeplanung harmonisiert und für das gesamte Stadtgebiet bereitgestellt. Die Stadt wird damit vollständig adressscharf.
Der eigentliche Gewinner ist der Bürger bzw. der Bewohner eines Gebäudes: Statt komplexe Wärmepläne interpretieren zu müssen, kann er seine Adresse eingeben und unmittelbar erkennen, welche Wärmeplanung für sein Gebäude vorgesehen ist und ob beispielsweise Fernwärme oder eine dezentrale Lösung relevant ist. Optional wird der Wärme-Check als interaktive Web-Kartenanwendung bereitgestellt. So wird aus kommunaler Wärmeplanung erstmals ein einfach zugängliches, gebäudebezogenes Informationsangebot für die Menschen vor Ort.
Das data analytics institute (dai) unterstützt in der Beratung und im Aufbau datenbasierter Geschäftsmodelle für Public & Value Data, fragen Sie uns!
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